Das integrierte Klimaschutzkonzept ist gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland.
Zuwendungsgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Erstellt am 04.03.2010
2. Initiativgruppentreffen am 24.02.2010 im Rangauhaus Großhabersdorf
von Alexander Schrammek

Erstellt am 04.03.2010
von Alexander Schrammek
ENERGIEregion GmbH

Integriertes Klimaschutzkonzept – Aktuelles

Am Mittwoch, dem 24. März 10, fand in Roßtal das 3. Initiativgruppentreffen statt.

Im Vordergrund stand die Ermittlung der weiteren Vorgehensweise der Initiativgruppe. Diese trifft sich noch einmal unter der Moderation des Teams der ENERGIEregion GmbH und wird dann zukünftig eigenständig weiter agieren. 

Nach eingehender Berichterstattung aus den einzelnen Kommunen, welche Agenda-Gruppen wo welche Aufgaben verrichten, wird übereingekommen, dass das Thema Schule vordergründig durch die Kommunale Allianz initiiert werden kann.  

Hierfür wird aus jeder Kommune ein Ansprechpartner benannt, der zunächst ermittelt, wie viele Schulen es gibt und wie viele Schüler in welchen Räumen unterrichtet werden.

Hieraus wird ein Arbeitspapier erstellt, aus dem sich Vorgaben und Aufgaben ergeben. Unter Zugrundelegung dieses Papiers wird Kontakt mit Rektoren/Schulleitern, Energieberatern, Vertretern der Dillenberggruppe, Bürgermeister, u.a. aufgenommen. 

Beabsichtigt wird u.a. die Initiierung einer gemeinsamen Projektwoche, die zeitgleich an allen Schulen stattfindet. Hier könnten Fachleute jeden Tag in einer anderen Schule z.B. Vorträge halten. Zum Thema Energieeinsparmöglichkeiten gibt es vermutlich auch Lehrfilme.

Am Ende der Woche werden die Ergebnisse sowohl den Eltern als auch der Presse präsentiert. 

Analog zu den Schulgebäuden kann diese Vorgehensweise auch auf öffentliche Gebäude, Rathäuser, Feuerwehrgerätehäuser und Vereinsheime ausgedehnt werden.  

Allgemein wird das Thema Klimaschutz und CO2 –Einsparung zukünftig in den einzelnen Agenda-Gruppen thematisiert. 

Weiterhin soll auf der Homepage der Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg eine Terminseite eingerichtet werden, auf der ersichtlich ist, wann und wo welche Vorträge stattfinden. 

Die 4. Initiativgruppensitzung findet statt am

  • Mittwoch, dem 09.06.10, um 19:00 Uhr in Oberasbach, Sitzungssaal, 3. Stock.

Roßtal, den 31.03.10,
A. Straube

 

 

Integriertes Klimaschutzkonzept – Aktuelles
2. Initiativgruppentreffen 24.02.2010 in Großhabersdorf, Rangauhaus

Nach dem beim ersten Initiativgruppentreffen in Oberasbach, durch Punktebewertung, aus einer Vielzahl von klimaschutzrelevanten Projektideen, eine Priorisierung stattgefunden hatte, wurden in Großhabersdorf folgende sieben ausgewählte Projekte in Gruppenarbeit vertieft:

1.      Umweltbildung in Schulen

2.      Regelmäßige Energie-/ Klimaschutzinformationen im Internet und in den Gemeindeblättern

3.      Kommunales Energiemanagement einführen/ erweitern

4.      Ausbau Öffentlichkeitsarbeit

5.      Verkehrsprojekt: Schulweg verbessern, Weg zum Kindergarten verbessern

6.      Potenzial für Nahwärmenetze ermitteln

7.      „Runder Tisch Energie“, in den einzelnen Kommunen etablieren

Der Beitrag zum Klimaschutz, der wirtschaftliche Nutzen und die Außenwirkung der einzelnen Projekte wurden erarbeitet.

Beim 3. Initiativgruppentreffen am 24.03.2010 in Roßtal präsentieren die Teilnehmer die Ergebnisse aus der Gruppenarbeit. Das weitere Vorgehen, sowie Projektbeteiligte und Projektverantwortliche sollen definiert werden.

Da die Initiativgruppe auch nach Beendigung des Projektes weiter durchgeführt werden soll wird am Ende des dritten Treffens ein Initiativgruppensprecher gewählt.

Das integrierte Klimaschutzkonzept ist gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland.
Zuwendungsgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Integriertes Klimaschutzkonzept – Aktuelles

Energie- und CO2 - Bilanz

Die Datenerhebung für die Erstellung der Energie- und CO2-Bilanz ist in den meisten Kommunen weitestgehend abgeschlossen. Momentan werden von der ENERGIEregion GmbH die eingegangenen Daten im Detail ausgewertet und sortiert. Nach Abschluss der Datenauswertung werden die noch fehlenden Daten bei den Ansprechpartnern in den Kommunen abgefragt.

Partizipative Erstellung

Die sieben „Arbeitskreise Energieeffizienz“ in den einzelnen Kommunen wurden zwischen dem 07.12.2009 und dem 18.01.2010 mit Moderation der ENERGIEregion GmbH abgehalten. Hier konnten im ersten Schritt Projekte, Maßnahmen und Initiativen zum Thema Klimaschutz gesammelt werden, die in den Kommunen bereits stattfinden oder geplant sind. Im zweiten Schritt wurden Defizite diskutiert sowie Ideen zu Projekten und Initiativen gesammelt, die das Thema Klimaschutz in den einzelnen Kommunen weiter voranbringen können.

Arbeitskreis Roßtal
Arbeitskreis Stein

Vertreter aus den einzelnen „Arbeitskreisen Energieeffizienz“ und überregionale Akteure trafen sich am 20.01.2010 zum ersten Initiativgruppentreffen der Kommunalen Allianz im neuen Bauhof Oberasbach, mit über 40 Teilnehmern. Hier wurden ausgewählte Projektideen aus den Arbeitskreisen diskutiert und auch neue Themen hinzugefügt. Durch eine Punktebewertung wurde eine Priorisierung der Projektideen festgelegt.

Mit Moderation der ENERGIEregion GmbH sind noch zwei weitere Initiativgruppentreffen am 24.02.2010 sowie am 24.03.2010 geplant. Bis zum nächsten Initiativgruppentreffen sollen sich die Teilnehmer Gedanken machen, wie die einzelnen Projekte angegangen werden können. Wer sollte jeweils eingebunden werden, wer kümmert sich um das weitere Vorgehen, welche Kommunen sind besonders betroffen. Auch sollen noch Themen für die geplanten Informationsveranstaltungen zu Energierelevanten Themen gesammelt werden.

1. Initiativtreffen am 20.01.2010 im neuen Bauhof Oberasbach

Die Projektideen aus den Initiativgruppentreffen fließen sowohl in den zielgruppenspezifischen Maßnahmenkatalog als auch in das Konzept für die die Öffentlichkeitsarbeit ein.

Die Arbeitskreise und die Initiativgruppe sollten auch nach Beendigung des Projektes weiter durchgeführt werden und als Informations- und Ideenpool dienen.

Erstellt am 28.01.2010
von Alexander Schrammek
ENERGIEregion GmbH

 

Klimaschutzkonzept - Aktuelles

Wie bereits berichtet erhält die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Klimaschutzinitiative eine Mittelzuwendung zur Förderung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes.

Es wird nun folgendermaßen vorgegangen:
Ermittlung der Daten:
Es werden unter Mitwirkung der ENERGIEregion GmbH die erforderlichen Daten von den Kommunen, den Energieversorgern, bei fachspezifischen Institutionen und/oder staatlichen Stellen abgefragt. Hierbei werden der Endenergieverbrauch; der witterungsbereinigte Endenergieverbrauch, CO2-Emissionsfaktoren; CO2-Emissionen sowie CO2-Emissionen pro Kopf ermittelt und berechnet bzw. ausgewertet.

Gegenstand der Datenanalyse sind: Leitungsgebundene Energien (Strom, Erdgas, Fernwärme), nicht-leitungsgebundene Energien (Heizöl, Kohle), Kraft-Wärme-Kopplung sowie Nah- und Prozesswärme, Erneuerbare Energien (Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft).

Die Gebäude werden separat behandelt, wobei neben einer Übersicht über den Wohnbau, die Entwicklung des Heizwärmebedarfes, der Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung, die Auswirkungen der Gebäudesanierungen sowie der Endenergiebedarf und die CO2- Emissionen im Wohnungsbau analysiert und bewertet werden. Auch kommunale Gebäude werden entsprechend berücksichtigt.
Durch eine Umfrage bei Großverbrauchern im Landkreis können deren Verbrauch und energierelevante Entscheidungen des Gewerbes und der Industrie berücksichtigt werden.

Im Verkehrsbereich erfolgt die Darstellung der Verkehrsentwicklung und der Zukunftsprognosen auf Grundlage vorhandener Gutachten und Angaben der Kommunen. Die Entwicklung der Personenkilometer und der CO2-Emissionen werden im Zeitverlauf für die Bereiche ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), MIV (motorisierter Individualverkehr), nicht- motorisierter Individualverkehr (Fahrradverkehr und Fußverkehr) dargestellt und erörtert. Daneben werden Informationen zu Straßenlängen, Parksituationen, angemeldeten Kfz und Pkw sowie weitere verkehrsrelevante Informationen abgefragt, ausgewertet und beschrieben.

Auf Basis der in der CO2-Bilanz erhobenen Daten werden zukünftige Handlungsfeldern und ein grober Maßnahmenkatalog erstellt. Dabei werden für eine Verbesserung der Energie- bzw. CO2-Bilanz in den Bereichen Gebäudesanierung, Erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Verkehr sowohl betriebswirtschaftliche, als auch volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigt.

Bildung eines Arbeitskreises:
Es wird im Rahmen dieses Klimaschutzkonzeptes ein „Allianzweiter“ Arbeitskreis „Energieeffizienz“ gebildet. Innerhalb dieser Gruppe sollen die für den Klimaschutz wichtigen Fragestellungen gemeinsam diskutiert und Lösungsansätze für dabei auftretende Problemstellungen aufgezeigt werden. Auf Basis dieser gemeinsamen Gespräche werden energierelevante Themen für das Konzept der Klimaschutzkampagne und für die Öffentlichkeitsarbeit abgeleitet.

Präsentation der Ergebnisse:
Am Ende des Projektes werden auf mehreren Veranstaltungen die Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes und einzelne Handlungsfelder der Öffentlichkeit präsentiert.

Roßtal, 06.08.09

 

Klimaschutzkonzept der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg

(Roßtal) Ende des Jahres 2008 wurde beim Forschungszentrum Jülich GmbH ein Antrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung zur Durchführung eines umfassenden Klimaschutzkonzeptes in der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg gestellt. Das Forschungszentrum Jülich ist hierbei der Projektträger.

Diese Projekte werden bis zu 80% durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert, wenn der Antrag den Richtlinien entspricht.

Das Energietechnologische Zentrum der ENERGIEregion GmbH der Stadt Nürnberg (ETZ), wurde im Rahmen einer Ausschreibung ausgewählt und mit der Erstellung des Klimaschutzkonzept beauftragt. Träger des ETZ ist die Stadt Nürnberg.
Das ETZ ist Ansprechpartner in Fragen der Energieeinsparung und ist berechtigt zur Konzeptstudie im Rahmen des Umsetzungsförderungsprogramms.
Das ETZ ist interessensneutral und wird im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes für das Gebiet der Kommunalen Allianz eine CO2-Bilanz erstellen.

Ziel des Klimaschutzkonzeptes ist die Vermeidung von CO2. Es wird ermittelt, in welchen Bereichen des Allianzgebietes bzw. der einzelnen Kommunen es ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist, auf erneuerbare Energien zu setzen.

Wichtig ist hierbei die regionale Wertschöpfung – man will weg von herkömmlichen Energien, die nicht in unserer Region zentralisiert vorhanden sind sondern importiert werden müssen, wie z.B. Gas aus Russland oder Öl aus den arabischen Ländern. Ziel ist quasi die Verbesserung der Nutzung regionaler Energieträger und Einsparpotentiale.

Ermittelt werden zunächst die im Moment im Allianzgebiet verbrauchte Energiemenge und die sich daraus ergebende CO2-Bilanz.
Der Energieverbrauch kann jedoch nur allgemein ermittelt werden, eine haushaltsscharfe Erfassung ist organisatorisch und datenschutzrechtlich nicht möglich und auch nicht vorgesehen.

Die damit verbundenen Umsetzungsaufgaben werden durch die Kommunen erledigt. Eine dauernde Kommunikation mit den einzelnen Akteuren und der Öffentlichkeit ist für die Akzeptanz des Konzeptes unbedingt erforderlich.
Entsprechende Workshops und Handlungsoptionen werden durch das ETZ durchgeführt und sind Inhalt des Klimaschutzkonzeptes.

Der Bescheid des BMU liegt vor, mit der Erstellung des Konzeptes kann begonnen werden. Als Abschlusstermin ist der 31. Mai 2010 vereinbart.

Übrigens: Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg ist die erste nicht als juristische Person installierte Kommunale Allianz in Deutschland, die so einen Antrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gestellt und genehmigt bekommen hat.

Roßtal, 18.06.09



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