Stein

Stein ist vielfarbig! Und das nicht nur, weil die weltbekannte Bleistiftfirma Faber-Castell hier ihre Ursprünge und ihren Stammsitz hat.

Als Bindeglied zwischen ländlicher Umgebung und den Großstädten Nürnberg und Fürth hat sich diese junge Stadt (Stadterhebung 1977) einen eigenen unverwechselbaren Charakter bewahrt.

Vor nun 30 Jahren wurde mit der Eingemeindung in den Landkreis Fürth aus der Gemeinde Stein bei Nürnberg die Stadt Stein. Schon über 700 Jahre liegt die erste urkundliche Erwähnung des Ortes zurück. Die Ursprünge der Siedlung lagen im Umfeld der ersten Rednitzbrücke, die an einer felsigen Engstelle den gleichnamigen Fluss überspannt. Heute rollen täglich rund 35.000 Autos über die Rednitzbrücke, in deren Wasser sich die Silhouetten der am Ufer stehenden malerischen Fachwerkhäuser der Wassergasse spiegeln.

Die Lage Steins ist es, die den Charakter der Stadt geprägt hat und prägt. Ländliches Umland auf der einen Seite, die angrenzenden Großstädte Fürth und Nürnberg auf der anderen und die Menschen und Fahrzeuge die zwischen beiden Lebensräumen hin und her pendeln. Wer sich Zeit nimmt, die Bundesstraße 14 verlässt und den Ort auch einmal zu Fuß erkundet, wird schnell feststellen, dass Stein mehr ist, als der erste Blick im Durchfahren erkennen lässt.

Mit ihren 10 Teilorten zählt die Stadt rund 14.000 Einwohner. In den kleineren Ortsteilen ist der dörfliche Charakter noch weitgehend erhalten geblieben. Dass dies noch lange so bleibt, soll eine gemäßigte Baulandbereitstellung bewirken.

Deutlich städtisch geprägt ist dagegen der Hauptort. Die überwiegende Zahl der Gewerbebetriebe befindet sich in Stein und Deutenbach. Hier sind alle erforderlichen Einzelhandels-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe vorhanden.

Die Bleistiftfirma mit ihrem Besitzer, dem Grafen von Faber-Castell, ist es auch, die die Stadt weltweit bekannt gemacht hat. Die Entwicklung Steins ist mit dem Namen Faber-Castell untrennbar verbunden. Bis heute ist Stein unter dem Synonym der „Faberstadt“ bekannt. Das Faber-Castell`sche Schloss an der Stadtgrenze zu Nürnberg ist ein Blickfang.

Bis weit im Umland bekannt ist Stein auch durch sein Kur- und Freizeitbad „Kristall-Palm Beach“. Zu Beginn noch in städtischer Hand, wurde es 1993 privatisiert, und seit man 1999 erfolgreich nach Heilwasser gebohrt hat, nutzen viele Besucher die entspannenden Attraktionen im Bad.

Kommen die meisten Besucher um im Kristallbad zu relaxen, so bietet Stein auch noch zahlreiche andere (Freizeit-)Einrichtungen und Möglichkeiten für seine Einwohner. Die verschiedensten Vereine laden zum Mitmachen ein, für die Kleinen bietet ein sehr gut ausgestattetes Netz von Kinderspielplätzen und Bolzplätzen die Chance sich auszutoben, markierte Wanderwege laden ein, die Gegend zu Fuß oder per Fahrrad zu erkunden und eine einzigartige Einrichtung ist das sogenannte „Freilandaquarium“ der Naturhistorischen Gesellschaft. Eine Terrarienanlage, in der heimische Kriechtiere, Lurche, Fische sowie Sumpf- und Wasserpflanzen artgerecht gehalten werden und die „die Natur dem Städter näher bringt“.

Stolz ist die Stadt auch auf das Jugendhaus, das im Juli 2001 eingeweiht wurde. Das Haus wird von den Jugendlichen gut angenommen. Drei hauptamtliche Sozialpädagogen kümmern sich um die offene Jugendarbeit der Stadt Stein. Eine eigene Werkstatt, Discoraum, Bandübungsraum und andere Räume bieten den Jugendlichen die verschiedensten Aktionsmöglichkeiten.

Die Entwicklung in Stein steht nicht still. Ziel ist es, die Stadt weiter zu verschönern. Um das zu erreichen werden Häuser renoviert, wenn nötig alte Gebäude abgerissen und Flächen einer neuen Nutzung zugeführt.

Für die Renovierung des ersten und heute noch bestehenden Kindergartens in Stein, der im Jahr 1903 von Ottilie, Freifrau von Faber, gestifteten Kinderbewahranstalt, erhielt die Stadt den Denkmalschutzpreis des Bezirkes Mittelfranken. Einen Kindergarten hatte es in Stein an anderer Stelle schon seit 1851 gegeben.

Außer den insgesamt vier Kindergärten gibt es in Stein eine Grundschule, eine Hauptschule und ein Gymnasium sowie eine Musikschule, die ein Einzugsgebiet über die Grenzen Steins hinaus hat.

Für die Erwachsenenbildung ist die Volkshochschule zuständig. Und auch kulturelle Veranstaltungen kommen in Stein nicht zu kurz. Jedes Jahr gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Mit dem städtischen Jugendblasorchester hat die Stadt selbst für würdige Repräsentanten gesorgt, die mit ihrem jährlichen Konzert in der Nürnberger Meistersingerhalle und vielen weiteren Auftritten im In- und Ausland aus dem städtischen Kulturkalender nicht mehr wegzudenken sind.

Fest in den Jahresablauf der Stadt mit eingebunden sind die verschiedenen Feste, Kirchweihen - fast jeder Ortsteil hat seine eigene - das Stadtfest und der Weihnachtsmarkt. Besucher sind immer willkommen.

Eine gute Gelegenheit, die Stadt Stein und ihr Flair aus nächster Nähe kennen zu lernen. Sie sind herzlich willkommen!

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der Stadt Stein



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