Zahlreiche Beteiligung an der Projektwerkstatt in Stein

Landkreis/Stein – Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg hatte am 1. Juni 2016 zur öffentlichen Veranstaltung zum Thema  „Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept“, kurz ILEK genannt, in die Mittelschule Stein geladen.  Die Kommunale Allianz besteht aus dem Zusammenschluss von 7  Kommunen  im Landkreis Fürth. Dazu gehören die Märkte Ammerndorf, Cadolzburg, Roßtal, die Gemeinde Großhabersdorf und die Städte Oberasbach, Zirndorf und Stein.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Steines Erster Bürgermeister Kurt Krömer die zahlreich anwesenden Gäste sowie seine Amtskollegen. Die Zukunft, so Krömer, hat in unserem Einzugsbereich mit ILEK begonnen. Das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept soll für die nächsten Jahre den beteiligten Städten und Gemeinden helfen, wenn es um gemeinsame zukünftige Herausforderungen in unseren Kommunen geht. ILEK wird durch das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken gefördert. Das Amt ist zuständig für Projekte im Schwerpunktbereich Dorferneuerung und Flurneuordnung. Es bildet die Voraussetzung für weitere Förderprogramme in Kooperation mit EU, Land, Bund und Leader-Verbund im Landkreis Fürth. „Wir sind heute gemeinsam da, um an unserer Zukunft zu arbeiten“, so Kurt Krömer.

Bereits 2015 war der Startschuss in Roßtal zum Thema ILEK. Hier wurde ein Grundkonzept aller Beteiligten erarbeitet und ein Projektkatalog konzipiert. Bei der Veranstaltung in Stein, an dem auch viele interessiere Bürgerinnen und Bürger aus den beteiligten Kommunen anwesend waren, wurden die Themen „Arbeiten, Wohnen, Daseinsvorsorge, Freizeit, Tourismus, Naherholung, Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Klima“ abgehandelt.

Kreative einzelne Gruppenarbeit unter dem Motto „Wie gestalte ich die Zukunft in den Kommunen“ war in den Räumen der Mittelschule angesagt. Rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Projektwerkstatt teil. Als Schwerpunktthemen wurden dann die Ergebnisse der acht Gruppenarbeiten vorgestellt und diskutiert; Prioritäten in kurz-, mittel- und langfristige Zeitplanung  konzeptionell umgesetzt.

Ausführliche Informationen siehe ILEK-Projektkatalog


Oberasbach, 02.06.2016

Das ILEK ist in seinem Entwicklungsprozess ein großes Stück weitergekommen.

Zur Erinnerung: In der gut besuchten Auftaktveranstaltung im vergangenen November in Roßtal wurden zunächst anhand von zunächst 4 Themenfeldern Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken erörtert und erste Projektvorschläge erarbeitet. Anhand dieser Ergebnisse erarbeitete das Planungsbüro einen Projektkatalog, der nun während der Projektwerkstatt in Stein weiter vertieft wurde.

Neben den Bürgermeistern der Allianzkommunen und zahlreichen Stadt-, Markt- und Gemeinderäten folgte auch eine große Anzahl interessierter Bürger der Einladung in die Mittelschule nach Stein um an der Projektwerkstatt teilzunehmen. In einem kurzweiligen Vortrag stellten Herr Klüpfel vom Büro "Arbeitsgemeinschaft Schirmer Architekten und Stadtplaner" sowie Frau Ziesel von "WGF Landschaftsarchitekten GmbH" zunächst den Projektkatalog nochmals vor, der immerhin mehr als 40 verschiedene Projektvorschläge umfasst und in folgende Themenbereiche gegliedert ist: „Arbeiten“, „Wohnen“, „Daseinsvorsorge“, „Freizeit, Tourismus und Naherholung“ sowie „Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Klima“.

Nun galt es daraus einzelne Projektschwerpunkte festzulegen und zu erarbeiten. Zunächst kristallisierten sich mittels Punktevergabe verschiedene Projektschwerpunkte in den einzelnen Themenbereichen heraus.

In den sich anschließenden Gruppenarbeiten wurden die konkreten Projekte zunächst benannt. Anschließend wurden der aktuelle Sachstand ermittelt, die Projektziele, konkrete Maßnahmen und Planungsschritte benannt, weiterhin einzubeziehende Personen sowie Fördermöglichkeiten definiert. Aber auch mögliche Risiken und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Projekte wurden ermittelt.

Letztendlich blieben 8 bis 10 Projekte übrig, deren Umsetzung nun kurz- mittel- und langfristig in Angriff genommen werden wird.

Herr Bürgermeister Krömer eröffnet die Veranstaltung und begrüßt die zahlreichen Gäste
Herr Klüpfel, Büro Schirmer (Bild) sowie Frau Ziesel, WGF, stellen zunächst den Projektkatalog vor. Aus dem kristallisieren sich dann in der Gruppenarbeit die einzelnen Projekte weiter heraus.
Etwa 60 interessierte Bürger nahmen an der Projektwerkstatt teil
Bevor die Gruppenarbeit begann, wurde mittels Punktevergabe eine Vorauswahl getroffen.
In 5 Gruppen wurden insgesamt 8 Themen näher bearbeitet.
Vorstellung der Ergebnisse der Gruppenarbeit aus der Gruppe mit dem Bereich "Wohnen"
Vorstellung der Ergebnisse der Gruppenarbeit aus dem Bereich "Daseinsvorsorge"
Vorstellung der Ergebnisse der Gruppenarbeit aus dem Bereich "Freizeit, Tourismus und Naherholung"
Vorstellung der Ergebnisse der Gruppenarbeit aus dem Bereich "Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Klima"
Vorstellung der Ergebnisse der Gruppenarbeit aus der Gruppe "Freizeit, Tourismus und Naherholung"


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